Orientierung
Die passende Domain als digitale Adresse
Eine Domain ist die lesbare Internetadresse für Deine Website, Deinen Shop, Dein Portfolio oder einen digitalen Dienst. Sie kann zugleich die Grundlage für E-Mail-Adressen sein und prägt damit viele Kontakte mit Deinem Projekt. Ein guter Name ist verständlich, leicht zu sprechen und ohne lange Erklärung wiederzufinden. Überlege deshalb nicht nur, was heute passt, sondern auch, wie sich Dein Angebot entwickeln kann. Ein sehr enger Orts-, Produkt- oder Trendbezug kann später unpraktisch sein. Schreibe mögliche Namen auf, sprich sie laut aus und lasse sie von anderen Personen notieren. Dabei fallen komplizierte Schreibweisen, missverständliche Abkürzungen und unerwartete Assoziationen oft früh auf.
Eine vollständige Domain setzt sich meist aus einem frei gewählten Namen und einer Endung zusammen, etwa beispiel.de oder beispiel.com. Der Name vor der Endung heißt Second Level Domain, bei beispiel.de also „beispiel“. Dieser Teil trägt üblicherweise die Marke, den Projektnamen oder die Bezeichnung einer Person. Die Endung liefert zusätzlichen Kontext, kann einen unklaren Namen jedoch nicht verständlich machen. Achte darauf, dass die Kombination als Ganzes natürlich wirkt und gut kommunizierbar bleibt. Bindestriche können mehrteilige Begriffe lesbarer machen, erhöhen aber das Risiko von Eingabefehlern. Zahlen, Sonderzeichen und künstlich verkürzte Wörter sind nur sinnvoll, wenn Deine Zielgruppe sie unmittelbar versteht und zuverlässig schreiben kann.