Orientierung
Was OTC-Medikamente auszeichnet
OTC-Medikamente sind Arzneimittel, die Du ohne ärztliches Rezept erwerben kannst. OTC steht für „Over the Counter“ und bezeichnet sinngemäß die Abgabe über den Verkaufstresen. Die Kategorie umfasst rezeptfreie Arzneimittel für die Selbstmedikation bei leichten, vorübergehenden Alltagsbeschwerden. Je nach Präparat finden sich Produkte für Schmerzen, Erkältungsbeschwerden, Allergien, Magen-Darm-Themen sowie für Haut, Mund, Rachen oder Augen. Rezeptfreiheit sagt jedoch nicht automatisch, wo ein Produkt erhältlich ist. Für eine nachvollziehbare Auswahl vergleichst Du Anlass, Wirkstoff, Stärke, Darreichungsform, Altersangaben sowie Hinweise auf Verpackung und Packungsbeilage. So lassen sich Produkte mit ähnlicher Aufmachung anhand ihrer konkreten Eigenschaften besser unterscheiden.
OTC-Arzneimittel gibt es in vielen Darreichungsformen. Tabletten, Kapseln, Pulver, Tropfen, Säfte, Zäpfchen, Cremes, Salben, Gele, Sprays und Augentropfen unterscheiden sich in Handhabung, Konzentration und Angaben zur Haltbarkeit nach dem Öffnen. Schmerzmittel in Tropfenform werden beispielsweise anders abgemessen als feste Arzneiformen und können eine besondere Dosierhilfe enthalten. Nasensprays, Hautpräparate und Augentropfen sind jeweils für bestimmte lokale Bereiche vorgesehen, während andere Präparate eingenommen werden. Vergleiche deshalb nicht nur Namen, Packungsfarben oder Bilder. Entscheidend bleiben die vollständige Produktinformation, die vorgesehene Verwendung und die Angaben des einzelnen Arzneimittels.