Orientierung
Fußmatten nach Einsatzort auswählen
Eine Fußmatte hält Sand, Staub, Erde und Feuchtigkeit dort zurück, wo Schuhe oder Fahrzeugboden sie sonst weitertragen würden. Entscheidend ist deshalb zuerst der Einsatzort. Eine Fußmatte innen soll vor allem Feinschmutz und Nässe aufnehmen, während eine Fußmatte außen robuste Fasern oder Strukturen für groben Schmutz benötigt. Vor der Haustür kann eine Kombination sinnvoll sein: Draußen liegt ein wetterfester Fußabstreifer, innen folgt eine saugfähige Sauberlaufmatte. So wird der Schmutz schrittweise reduziert. Im Flur, am Nebeneingang oder vor der Terrassentür sollte die Matte immer im tatsächlichen Laufweg liegen und nicht nur eine dekorative Randposition einnehmen.
Für Fahrzeuge schützen Automatten den Boden im Fahrer-, Beifahrer- und Fondbereich vor Abrieb, Feuchtigkeit, Salz und kleinen Steinchen. Gummimatten passen besonders zu Fahrten bei Regen, Schnee, Matsch oder auf unbefestigten Wegen, weil sich Schmutz leicht entfernen lässt. Textile Fußmatten bieten eine weichere Oberfläche und fügen sich häufig unauffällig in den Innenraum ein. Wichtig ist ein sicherer Sitz: Die Matte darf weder verrutschen noch Pedale oder vorhandene Befestigungen beeinträchtigen. Im Haushalt sind Türvorleger, Schmutzfangteppiche und Schmutzfangläufer für Eingänge, Küchen oder Durchgänge geeignet, wenn Größe, Unterseite und Material zum jeweiligen Boden passen.