Orientierung
Drehmaschinen für rotationssymmetrische Werkstücke
Drehmaschinen sind Werkzeugmaschinen für die spanabhebende Bearbeitung rotationssymmetrischer Werkstücke. Typische Drehteile sind Wellen, Buchsen, Bolzen, Achsen, Ringe oder Gewindeteile aus Metall, Kunststoff und weiteren zerspanbaren Werkstoffen. Beim Drehen rotiert in der Regel das eingespannte Werkstück, während ein Drehwerkzeug kontrolliert an ihm entlanggeführt wird. So lassen sich Außen- und Innenkonturen, plane Flächen, Kegel, Einstiche und Gewinde herstellen. Eine Drehbank unterstützt Dich bei Einzelteilen, Reparaturen, Prototypen sowie wiederkehrenden Arbeiten. Welche Drehmaschine sinnvoll ist, richtet sich vor allem nach Werkstoff, Abmessungen, geforderter Genauigkeit, Stückzahl und Deinem Erfahrungsniveau.
Für eine passende Auswahl solltest Du den geplanten Arbeitsbereich möglichst konkret bestimmen. Wichtig sind insbesondere maximaler Drehdurchmesser, Spitzenweite beziehungsweise mögliche Drehlänge, Spitzenhöhe und Spindelbohrung. Ein langes Werkstück benötigt ausreichend Auflage und gegebenenfalls Unterstützung durch Reitstock oder Lünette. Bei Material mit größerem Durchmesser beeinflussen Maschinengewicht, Bettkonstruktion und Antriebsleistung die ruhige Bearbeitung. Ebenso relevant ist der verfügbare Platz: Neben der Grundfläche braucht eine Maschine Raum für Bedienung, Werkzeugwechsel, Materialzufuhr und sichere Spanentnahme. Plane auch die Stromversorgung, den Untergrund und eine geeignete Beleuchtung ein, bevor Du Dich für eine Baugröße entscheidest.